Nochmal Potsdam und teutsche Medien

Neue Erkenntnisse in Sachen Mordversuch teilt uns der FOCUS mit:

Nach FOCUS-Informationen war das Opfer stark alkoholisiert und hatte schon vor dem Überfall eine tätliche Auseinandersetzung mit zwei Personen.
Zeugen berichteten von dem vorangegangenen Streit. Dieser habe in der Diskothek „Art-Speicher“ stattgefunden, die in der Nähe des Tatorts liegt. Der Diskotheken-Betreiber Frank Spiesecke wollte sich gegenüber FOCUS dazu nicht äußern. Er habe eine „Vereinbarung mit der Polizei“ und wolle die „Ermittlungen nicht gefährden“.

Am Montag wird dann endgültig feststehen das der betrunkene und gewaltbereite „deutsch-Äthiopier“ die beiden Opfer an Leib und Leben bedroht hat und sie in Notwehr gehandelt haben als sie ihn ins Koma prügelten.


12 Antworten auf “Nochmal Potsdam und teutsche Medien”


  1. Gravatar Icon 1 Psychopirat 23. April 2006 um 14:28 Uhr

    Warum regst du dich so darüber auf, dass der Fall nun auf- statt verklärt wird?

    Der Täter war nicht rassistisch motiviert, und ein Hassverbrechen daraus zu machen, weil er ihn „dreckiger Nigger“ genannt hat nachdem er von ihm getreten wurde, ist Ausschlachtung.

    Versteh mich nicht falsch, rassistische Gewalt ist in (Ost)Deutschland ein echtes Problem, aber dieser Fall ist klassische Öffentlichkeitshysterie.

  2. Gravatar Icon 2 Administrator 23. April 2006 um 21:18 Uhr

    Rassistische Gewalt ist in teutschland alltäglich. Diese Tat fällt da nicht heraus. Mit „Hysterie“ hat das gar nichts zu tun. Die Motivation der Täter einen Menschen ins Koma zuprügeln darf man da nicht verharmlosen. Kein Streit zwischen einem dieser Deutschen und einem, der es nach dessem Verständnis niemals sein kann, ist einfach ein „normaler“ Streit, kein Schlag ins Gesicht ist einfach ein „normaler“ Schlag ins Gesicht. Rassisten hören nicht plötzlich auf Rassisten zu sein, nur weil ein Betrunkener sie versucht auf mehrere Meter Entfernung zu treten und Schwein nennt – falls diese Geschichte überhaupt stimmt.

  3. Gravatar Icon 3 Willy 24. April 2006 um 12:23 Uhr

    Hm, die Verwendung des Wortes „Nigger“ macht einen also definitv zum Rassisten?

  4. Gravatar Icon 4 Administrator 24. April 2006 um 13:16 Uhr

    Ja.

  5. Gravatar Icon 5 Herr Lehmann 24. April 2006 um 13:56 Uhr

    Nein, nicht notwendig, aber in dem Fall schon. Denn selbst – nehmen wir das mal an – wenn der Afro rumgepöbelt hat, dann wäre eine rein nicht-rassistische Reaktion eine solche gewesen, bei der man eben den Pöbler ignoriert, ihn auffordert das pöbeln zu lassen, ihn als „dreckigen Pöbler“ beschimpft o.ä. aber gerade nicht der Rekurs auf seine Hautfarbe als Beleidigung. Den Willensinhalt „Pöbeln“ automatisch mit der Hautfarbe in eine Verbindung zu bringen wie es die Tatverdächtigen getan haben, ist schon ein rassistischer Schluss und keine Sammel-Bezeichnung von Menschen mit schwarzer Hautfarbe.

  6. Gravatar Icon 6 kante 24. April 2006 um 23:32 Uhr

    In welchem Fall ist die Verwendung einer rassistischen Beleidigung denn nicht rassistisch???

  7. Gravatar Icon 7 Herr Lehmann 25. April 2006 um 15:29 Uhr

    Blöde Frage, Kante. SO gestellt – natürlich nie nicht rassistisch.

    Die Frage wäre richtig gewesen: Wann ist „Nigger“ nicht rassistisch. Antwort: Wenn damit ein Begriff als Sammelbezeichnung für Menschen mit schwarzer Hautfarbe gemeint ist. Frag mal 50Cent.

  8. Gravatar Icon 8 Bodycount 26. April 2006 um 12:25 Uhr

    Da würd 50 Cent dir aber eine verpassen, wenn du als Weißer das zu ihm sagen würdest. So rum funktioniert das Spiel nämlich nicht ;-)

  9. Gravatar Icon 9 Willy 28. April 2006 um 14:41 Uhr

    Ich habe einen bekannten bei der Kripo. Nach seinen Worten wird er jedesmal, wenn er einen afrikanischen oder kurdischen Dealer verhaftet, als „Nazischwein“ beschimpft. Ist das nicht genauso einzuschätzen?

  10. Gravatar Icon 10 Herr Lehmann 29. April 2006 um 13:01 Uhr

    @ Bodycount

    Jetzt schummelst Du. Es stimmt zwar, dass mir 50 Cent eine klatschen würde. Aber es ging um was ganz anderes: Nämlich, dass Nigger auch eine Sammelbezeichnung für schwarze Leute sein kann. Daher ist das bei den Homies von 50Cent auch kein Problem, sich wechselseitig so zu bezeichnen. Es kommt nämlich nicht auf das Wort an, sondern auf den Inhalt, der damit gemeint ist! Zugegeben: In Deutschland ist der, der das sagt regelmäßig Rassist, aber eben nicht, weil der das Wort nimmt, sondern weil der damit einen gedanklichen Inhalt – UND DER IST RASSISTISCH – vertritt. Der gedankliche Inhalt ist eine falsche Kausalität: WEIL jemand aus einem anderen Land kommt, hat er NOTWENDIG bestimmte Eigenschaften oder bestimmte Willensinhalte.

    Anders gesagt: Heutige Rassisten wissen längst, dass man Nigger nicht sagt und so drücken sie sich ganz gepflegt aus – DU würdest sie dann gar nicht mehr erkennen…

    @ Willy

    Ja, das ist auch Rassismus. Ist doch kein deutsches Phänomen, sondern überall auf der Welt unterwegs. Falls Du damit den deutschen Rassismus reinwaschen willst, kann man nur sagen: Nur, weil es überall auf der Welt Dummköppe gibt, werden die deutschen davon nicht weniger dumm.

  1. 1 subwave - antideutsch und trotzdem sexy :: täterschützer. heute: die welt :: April :: 2006 Pingback am 25. April 2006 um 15:07 Uhr
  2. 2 yalxnefh Trackback am 09. Oktober 2006 um 5:19 Uhr
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