Nochmal Potsdam und teutsche Medien

Neue Erkenntnisse in Sachen Mordversuch teilt uns der FOCUS mit:

Nach FOCUS-Informationen war das Opfer stark alkoholisiert und hatte schon vor dem Überfall eine tätliche Auseinandersetzung mit zwei Personen.
Zeugen berichteten von dem vorangegangenen Streit. Dieser habe in der Diskothek „Art-Speicher“ stattgefunden, die in der Nähe des Tatorts liegt. Der Diskotheken-Betreiber Frank Spiesecke wollte sich gegenüber FOCUS dazu nicht äußern. Er habe eine „Vereinbarung mit der Polizei“ und wolle die „Ermittlungen nicht gefährden“.

Am Montag wird dann endgültig feststehen das der betrunkene und gewaltbereite „deutsch-Äthiopier“ die beiden Opfer an Leib und Leben bedroht hat und sie in Notwehr gehandelt haben als sie ihn ins Koma prügelten.

teutschland im Frühjahr 2006:

Die Märkische Allgemeine („Brandenburgs beste Seiten“)
leitet Ermittlungen gegen Ermyas M., Opfer eines rassistischen Mordversuchs in Potsdam, mit der Beweisaufnahme ein:

Der Überfall auf Ermyas M. am Ostersonntag in Potsdam hat sich nach Informationen der MAZ allerdings weitgehend anders zugetragen als bisher dargestellt. Demnach hatte der 37-Jährige an der Haltestelle „Charlottenhof“ gegen vier Uhr bereits den Nachtbus bestiegen, um, wie geplant, einen Bekannten zu besuchen. Als jedoch der alkoholisierte Wissenschaftler (zwei Promille) – der sich zuvor mit seiner Frau gestritten hatte – beim Bezahlen der Fahrkarte mit dem Busfahrer in Streit geriet, setzte dieser den Fahrgast vor die Tür. Ermyas M. hatte sich dem Vernehmen nach heftig darüber erregt, dass der Busfahrer den Geldschein mit einer großen Menge Münzen wechseln wollte.

Kurz danach sollen die späteren Täter, einer links, einer rechts, Ermyas M. an der Haltestelle passiert haben. Der 1,97 Meter große Mann aus Addis Abeba soll danach die beiden Männer, die schon einige Meter entfernt waren, mit dem Wort „Schwein“ beleidigt und zumindest einen zu treten versucht haben. Der Tritt wird durch die Zeugenaussage eines vorbeifahrenden Taxifahrers bestätigt. „Schwein“ ist auf dem originalen Mailbox-Mitschnitt zu hören. Danach beschimpften die beiden Männer Ermyas M. als „dreckigen Nigger“.

Nehmen wir mal an die Story stimmt so:
Von einem „dreckigen Nigger“ als „Schwein“ beschimpft zu werden, so glaubt man in der Redaktion der Märkischen Allgemeinen wohl, ist ein guter Grund ihn ins Koma zu prügeln. Das ist vollkommen normal. Das passiert ständig. Das passiert bestimmt auch den „blonden blauäugigen Menschen“ die „Opfer von Gewalttaten“ (Schäuble) werden. Genauso spielt sich das mit Sicherheit ab: Ein stark alkoholisierter Deutscher, mit blonden Haaren und blauen Augen wird nach einer verbalen Auseinandersetzung mit dem Fahrer aus einem Bus geworfen (spätestens hier sollte jedem die Absurdität des Szenarios aufgehen). Darauf hin nähern sich zwei Menschen die keinen deutschen Pass besitzen. Diese beschimpft er als „Schweine“ und versucht(! – der Mann ist stark alkoholisiert!) sie zu treten. Darauf hin beschließen die Zwei, das der saubere Arier sterben muss und brechen ihm die Knochen. So sähe das dann ungefähr aus, wenn man dem Minister Schäuble glauben wollte, dass hier keine Rassisten am Werke waren und sich auf die Geschichten der Märkischen Allgemeinen einlässt. An dieser Stelle gibt es nun zwei Möglichkeiten. Entweder man merkt etwas. Oder man märkt eben etwas.

Das Opfer hat, anders als bisher erklärt, keine Rippenbrüche oder sonstige schwere Verletzungen am Oberkörper erlitten. Durch einen einzigen, äußerst wuchtigen Faustschlag wurde ihm der Schädelknochen an einem Auge zertrümmert, wie die Sprecherin der Bundesanwaltschaft, Frauke-Katrin Scheuten, auf MAZ-Anfrage mitteilte. Dies ist das Ergebnis eines rechtsmedizinischen Gutachtens. Bisher war erklärt worden, die Täter hätten hemmungslos auf das bereits regungslos am Boden liegende Opfer eingetreten.

So etwas muss man eigentlich nicht mehr kommentieren. Schließlich erklärt es sich von selbst – man hat Ermyas M., der immer noch im Koma liegt und von dem man nicht weiß, ob er jemals wieder aufwacht „nur“ den Schädelknochen zertrümmert. Man hat nicht „hemmungslos“ auf ihn eingetreten. Nein – das war ja nicht mehr nötig nachdem man ihm den Schädel zertrümmert hat! So etwas ist ganz normal in Deutschland.

Die SS ist Papst?

Es war genau am 24. März, als der Chefheraldiker Andrea Cordero Lanza di Montezemolo vom ehemaligen Hitlerjungen Ratzinger in den Kardinalsstand erhoben wurde – dem Jahrestag jenes Massakers in den Ardeatinischen Höhlen, bei dem Corderos Vater von der SS ermordet wurde, nach tagelanger viehischer Folter.

Quelle: http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,411408,00.html

Spiegel Online vergibt den Opfern.

Neuntes Opfer: Mysteriöser Killer schlägt wieder zu – Panorama – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten

Spiegel Online berichtet
über einen weiteren „mysteriösen“ Mord an einem „gebürtigem Türken“. Der Polizei fällt nichts besseres ein als die gebildete „Sonderkommission“ „Bosporus“ zu nennen.

Ach ja…

Ich bin wieder da.